Wie CHAOS entscheidet
CHAOS übersetzt Rohdaten aus Microsoft 365 und Entra ID in eine klare Lizenzwahl pro Zielgruppe. Dabei werden immer mehrere konforme Pfade betrachtet; der gewählte Pfad ist begründet, abgelehnte Alternativen sind ebenfalls dokumentiert – das ist der Why-Layer.
Entscheidungslogik
Regeln beschreiben, welche Signale für welche Rollen gelten (z. B. Bedarf an lokalem Office, erweitertem Schutz, Project/Visio). Modelle werten diese Signale aus und erzeugen Kandidaten-SKUs. Konflikte zwischen Minimalpreis und Mindestfunktionsumfang werden sichtbar, bevor eine Empfehlung fixiert wird.
- Rollen- und Gruppenmodelle statt pauschaler „ein Bundle für alle“
- Berücksichtigung von Add-ons gegenüber höherwertigen Bundles
- Nachvollziehbare Prioritäten, wenn mehrere Regeln gleichzeitig greifen
Why-Layer
Jede ausgegebene Entscheidung kann für Stakeholder „in Klartext“ gelesen werden: welche Datenquelle, welche Regelversion, welche Alternativen ausgeschlossen wurden und warum. Das reduziert Rückfragen in der Jahresabrechnung und unterstützt interne Prüfungen, ohne dass Lizenzexperten jedes Mal manuell dokumentieren müssen.
- Exportfähige Begründungen für Finance und Revision
- Weniger Interpretationsspielraum bei Microsoft- oder internen Audits
- Grundlage für Freigaben in change-kritischen Organisationseinheiten
Simulation
Bevor Automation live schaltet, können Sie Szenarien durchspielen: Was passiert mit Kosten und Risiko, wenn Sie Frontline stärker auf F3 konzentrieren? Wie verändert sich der Mix, wenn Project nur noch über eine dynamische Gruppe vergeben wird? Die Simulation nutzt dieselbe Logik wie die Produktiventscheidung.
- Sensitivität gegenüber Annahmen sichtbar machen
- Abstimmung mit Fachbereichen anhand konkreter Zahlen
- Rollout in kontrollierten Wellen planen
CHAOS — Signale, Regeln, Entscheidung: nachvollziehbar in einem Graph.
Aus der Praxis
Szenario
Die IT möchte Entscheidungen nicht mehr „aus dem Bauch“ treffen: Nutzungssignale, Gruppenmitgliedschaften und Rollenprofile sollen in eine klare SKU-Empfehlung münden, inklusive dokumentierter Ausschlüsse.
Warum (Why-Layer)
Die Rule Engine und der Decision Graph machen sichtbar, welche Regel greift und welche Optionen bewusst verworfen wurden. Genau diese Transparenz verkürzt Rückfragen in Abrechnung und Audit – vollautomatisch aus den Tenant-Signalen.
Vorher/Nachher in EUR pro Monat (Run-Rate). Ersparnis/Jahr = Differenz × 12. Die Werte spiegeln typische Midmarket-Konstellationen aus mehreren abgeschlossenen Optimierungsprogrammen (anonymisiert, gerundet); Ihre Organisation weicht je nach Bestand und Governance natürlich ab.
Summe vorher (mtl.)
€ 128,000
Summe nachher (mtl.)
€ 99,840
Ersparnis / Jahr
€ 337,920
Einsparung
22%
Laufende Kosten: Vorher vs. Nachher
Lizenzmix nach SKU (Nachher)
Verteilung nach Microsoft-365-/Online-SKUs (Nachher, lesbar)
Microsoft 365 E3
€ 37,939 · 38.0%
Microsoft 365 F3
€ 21,965 · 22.0%
Microsoft 365 E5
€ 11,981 · 12.0%
Project Plan 3
€ 9,984 · 10.0%
Visio Plan 2
€ 7,987 · 8.0%
Microsoft Defender for Office 365 (Plan 1)
€ 9,984 · 10.0%
Konsolidierte Kennzahlen aus vergleichbaren Mandantenprojekten (DSGVO-konform anonymisiert, gerundet). So sehen Finance- und IT-Teams typische Run-Rates vor einer Live-Anbindung. Verbindliche Auswertung mit Ihrem Tenant in der Demo.
| Summe vorher (mtl.) | 128000 |
|---|---|
| Summe nachher (mtl.) | 99840 |
| Ersparnis / Jahr | 337920 |
